Stellungnahmen zum vierten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

„Nicht nur Armut, sondern auch Reichtum muss ein Thema der politischen Debatte sein“, so schrieben die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der EKD 1997 in ihrem „Wort zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland. Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“ (Zif. 220). Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Forderungen der beiden großen Kirchen hatte der Deutsche Bundestag die Bundesregierung aufgefordert, erstmals 2001 einen „nationalen Armuts- und Reichtumsbericht“ vorzulegen.

ZDF-Film über Heimerziehung leistet weiteren Schritt zur Aufarbeitung

Das Schicksal von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland wurde vom ZDF mit seinem Spielfilm "Und alle haben geschwiegen" am 4. März 2013 aufgegriffen. Kirche und Diakonie beteiligen sich auch in Rheinland-Pfalz an der Umsetzung der Ergebnisse des Runden Tisches, der sich mit dieser Thematik auf Bundesebene beschäftigt hatte.

FDP-Landesverband und Evangelische Kirche der Pfalz betonen Bedeutung von Bildung

Bildung ist für die Freie Demokratische Partei (FDP) und den Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche der Pfalz das Zukunftsthema in Bund und Land. Zu einem modernen Bildungsangebot gehöre besonders die frühkindliche Bildung im Bereich der Kindertagesstätten, erklärten der FDP-Landesvorsitzende Volker Wissing und Kirchenpräsident Christian Schad in Speyer.

Kirchenpräsident Dr. Jung würdigt scheidenden Ministerpräsidenten Kurt Beck und seine Nachfolgerin Malu Dreyer

Mainz, 16. Januar 2013. „Kurt Beck liegen die Menschen sehr am Herzen und deshalb liegt ihm auch die evangelische Kirche sehr am Herzen, nicht nur wegen der vielen kirchlichen Beiträge in den Bereichen Bildung, Soziales und Familienpolitik, sondern auch weil sie mit Kurt Beck darum weiß, dass das Leben eine geistliche Tiefe hat.“ So würdigt Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Kurt Beck anlässlich seines Abschieds aus dem Amt des Ministerpräsidenten am Mittwoch (16. Januar 2013).

Manfred Rekowski wird neuer Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland

Rekowski"Ich spüre das Vertrauen, aber auch die Last der Verantwortung dieses Amtes", sagte Rekowski in einem ersten Statement. Er sehe sich als "erster Sprecher einer Kirche des Gottes, der sich für Befreiung, Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit einsetzt". Rekowski verwies auf die Herausforderungen und Probleme, vor denen die rheinische Kirche intern steht. Nötig sei eine "Konzentration der Wirkung nach innen, um damit eine Wirkung nach außen entfalten zu können". Nach einer überzeugenden Vorstellung hatte Rekowski mit einem deutlichen Votum die Stimmen von 116 Synodalen erhalten.

Chancengleichheit und materielle Gerechtigkeit gehören zusammen

Am 16. November 2012 trafen sich der Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche der Pfalz und der SPD-Regionalverband: Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit im Bildungswesen müssen nach Auffassung des pfälzischen Kirchenpräsidenten Christian Schad und der Vorsitzenden des Regionalverbandes Pfalz der SPD, Theresia Riedmaier, Kernanliegen der Politik in Deutschland bleiben. Dazu bedarf es nach Auffassung der Kirchen- und Parteienvertreter auch einer Änderung in der Finanz- und Steuerpolitik. „Es muss etwas getan werden, damit die Grundlagen einer gerechten und solidarischen Gesellschaft nicht unter die Räder geraten“, erklärten Schad und Riedmaier bei einem Gespräch des Landeskirchenrats mit Vertretern des Regionalverbandes und SPD-Mandatsträgern aus Land und Kommunen. 

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