„Wir sollten die Optionspflicht gänzlich abschaffen“

Kirchen erneuern Bedenken gegen vorgelegten Gesetzesentwurf

Die Migrationsverantwortlichen der evangelischen und der katholischen Kirche in Deutschland haben ihre Ablehnung der sogenannten „Optionspflicht“ im Staatsangehörigkeitsrecht bekräftigt. In der öffentlichen Debatte um die Reform der entsprechenden Regelung erneuerten die Vorsitzenden der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle (Hildesheim), und der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (EKHN), am 08. April 2014 ihre Bedenken gegen den nun vorgelegten Gesetzesentwurf.

Mehr Investitionen in Integration nötig

 Evangelische Kirche und Diakonie für stärkeres staatliches Engagement

Ingelheim / Frankfurt / Darmstadt, 5. März 2014. Die evangelische Kirche und die Diakonie haben am Mittwoch in Ingelheim bei Mainz ein verstärktes staatliches Engagement bei der Integration von Flüchtlingen gefordert. „Jede Investition in die Integration neu ankommender Menschen ist eine Zukunftsinvestition in die Gesellschaft“, sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung  beim Besuch der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Ingelheim, an der die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Irene Alt teilnahm. Als Beispiel nannte Jung, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland ist, mehr Deutschkurse und eine bessere psychosoziale Betreuung.

Bund muss Sonntagsschutz einheitlich regeln

Kirchen in Hessen und Rheinland-Pfalz fordern klare Gesetze für Feiertage

Darmstadt, Kassel, Speyer, Düsseldorf, 27. Februar 2014. - Die evangelischen Kirchen in Hessen und Rheinland-Pfalz haben am Donnerstag (27. Februar) anlässlich des bevorstehenden internationalen Tags des freien Sonntags dazu aufgerufen, dem im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verbrieften Recht auf den arbeitsfreien Sonntag mehr Geltung zu verschaffen. Dazu seien restriktive und bundesweit einheitliche Regelungen für Sonntagsarbeit erforderlich, erklärten die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelische Kirche der Pfalz, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Evangelische Kirche im Rheinland im Vorfeld des internationalen Tags des freien Sonntags, der am 3. März begangen wird.

Fraktionen treffen Kirchen - Gespräche über gesellschaftspolitische Fragen in Mainz

Die evangelischen Kirchen im Bundesland Rheinland-Pfalz sind am Mittwochabend in Mainz erstmals mit den Spitzen der Fraktionen des rheinland-pfälzischen Landtags zusammengetroffen und haben sich über aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen beraten. Auf der Tagesordnung standen neben dem Verhältnis von Staat und Kirche auch der Sonntagsschutz sowie Informationen über die Planungen zum Reformationsjubiläum im Jahre 2017.

Anhörung zum Messe- und Märktegesetz (LMAMG)

Der Wirtschaftsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtages  hat am 16. Januar 2014 eine Anhörung zum Messe- und Märktegesetz (LMAMG) veranstaltet. Die Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz vertraten durch ihren Beauftragten am Sitz der Landesregierung weiterhin die Auffassung, dass eine weitere Öffnung der Sonntage für von Erwerbsarbeit geprägte Veranstaltungen den verfassungsgemäß gebotenen Sonntagsschutz ungebührlich durchlöchert. Lesen Sie hier weiter einen Bericht der Rheinpfalz.

Gespräch mit Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer und einer Delegation des Landesbeirates für Migration und Integration

Eine Delegation des Landesbeirates für Migration und Integration war am 9. Januar 2014 zu einem Gespräch bei Ministerpräsidentin Dreyer eingeladen. Bei dem Treffen ging es unter anderem um die Themen Bildung, Arbeit und Ausbildungsgarantie, Versachlichung der Integrationsdebatte und Antirassismus-Arbeit sowie um die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien. Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz nahm als Mitglied der Delegation an dem Gespräch teil.

Verkaufsoffener Sonntag am 29. Dezember in Worms

Das rheinland-pfälzische Oberverwaltungsgericht hat einen Eilantrag der Gewerkschaft ver.di gegen den verkaufsoffenen Sonntag der Stadt Worms am 29. Dezember abgewiesen. Nähere Informationen finden Sie hier.
 

Die Kirche und ihr Geld

Immer wieder wird gefragt, was die Kirche mit dem ihr anvertrauten Geld macht, wie reich die Kirche sei und ob z.B. der Einzug von Kirchensteuern legitim ist. In dem Portal der EKD zu „Kirchenfinanzen“ finden Sie viele Informationen rund um das Thema.


 

Diakonische Träger aus Rheinland-Pfalz trafen sich erstmals in der Geschäftsstelle in Mainz

TeilnehmendeMehr als 60 Vertreterinnen und Vertreter diakonischer Träger aus ganz Rheinland-Pfalz trafen sich zu ihrer Konferenz am 6. November 2013 erstmals in der vor einem Jahr bezogenen gemeinsamen Geschäftsstelle der Ev. Kirchen und der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Mainz.

 
Die Teilnehmenden nahmen den Bericht der Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz entgegen. Der Sprecher der Geschäftsführung, Pfr. Albrecht Bähr, hob dabei die weiter gewachsene Bedeutung der Stimme, die die Diakonie gemeinsam mit den Ev. Kirchen in Rheinland-Pfalz inzwischen in Politik, Öffentlichkeit sowie staatlichen und verbandlichen Institutionen erreicht habe, hervor. 

Spitzengespräch der Vertreter aus Kirche und Sport in Rheinland-Pfalz

Erstmals haben sich in Rheinland-Pfalz Vertreter aus Kirche und Sport zu einem Spitzengespräch getroffen. Am Montagabend (28. Oktober) betonten die rund ein Dutzend Teilnehmer aus dem Landessportbund, den katholischen Bistümern und den evangelischen Kirchen des Bundeslandes in Mainz ihre gemeinsame Verantwortung für die Gesellschaft und forderten einen besseren Schutz des Sonntags.

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