Erklärung zum Tag des Flüchtlings

Menschen willkommen heißen! – Flüchtlingsaufnahme braucht zivilgesellschaftliches Engagement und staatliche Unterstützung

Zum Tag des Flüchtlings im Rahmen der Interkulturellen Woche am 26. September 2014 haben acht zivilgesellschaftliche Organisationen aus Rheinland-Pfalz eine gemeinsame Erklärung mit dem Titel „Menschen willkommen heißen! – Flüchtlingsaufnahme braucht zivilgesellschaftliches Engagement und staatliche Unterstützung“ veröffentlicht. Darin fordern sie die rheinland-pfälzische Landesregierung dazu auf, größere finanzielle und logistische Anstrengungen zu unternehmen, um das vielfältige zivilgesellschaftliche Engagement für Flüchtlinge zu fördern.

Synodenpräses Schwaetzer fordert politisches Engagement der Kirchen

Bad Kreuznach/Bad Münster am Stein-Ebernburg (epd). Die evangelische Kirche muss sich nach Aussage der Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, in die politische Diskussion einbringen. Die Kirche habe die Aufgabe, bei wichtigen gesellschaftlichen Themen wie der Friedensethik und bei sozialen Problemen Position zu beziehen, sagte die frühere Bundesministerin am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). "In der Tagespolitik hat sie aber nichts zu suchen", sagte Schwaetzer, die seit November 2013 das Kirchenparlament leitet.

Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2014" ist gestartet

Das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremisums und Gewalt (BfDT) sucht mit dem Wettbewerb "Aktiv gegen Demokratie und Toleranz 2014" erfolgreiche zivilgesellschaftliche Aktivitäten für eine lebendige und demokratische Gesellschaft. Den Preisträgerinnen und Preisträgern winken Geldpreise im Wert von 1.000,00 bis 5.000,00 Euro und eine öffentliche Preisverleihung. Der Einsendeschluss ist der 26. September 2014. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Beauftragter der Evangelischen Kirchen in RLP besuchte Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen

Diskussion über Kitas und Flüchtlingsproblematik

Altenkirchen/Kreisgebiet. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner besuchte jetzt der Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Posern, das Mehrgenerationenhaus „Mittendrin“ in Altenkirchen. Empfangen wurden beide vom Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Altenkirchen, Timo Schneider, und der Koordinatorin der Einrichtung, Silke Irle. Zu den Gästen zählten außerdem Pfarrer Marcus Tesch aus Wissen, Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen, sowie die Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte „Arche“ in Altenkirchen, Christa Hülpüsch.

Kirche und Politik: Gemeinsame Verantwortung für die Menschen

Parlamentarischer Abend der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz –
Gute Partnerschaft

Mainz (Ik). Das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Kirche und Staat war Thema des elften Parlamentarischen Abends, zu dem die drei evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz Abgeordnete, Vertreter der Landesregierung und Oberbehörden sowie Einrichtungen des Landes in den Wappensaal des Landtags eingeladen hatten. Dabei unterstrichen die Redner aus Politik und Kirche die gemeinsame Verantwortung für die Menschen in Rheinland-Pfalz. Die Beziehungen untereinander haben sich nach Auffassung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in den vergangenen Jahren überaus positiv und freundschaftlich entwickelt. „Dadurch können wir unseren Dienst zum Wohle aller umso wirksamer leisten“, erklärte Dreyer. An Herausforderungen für Kirche und Staat mangele es nicht.

Diakonie Deutschland: Jetzt in Qualität der Kindertagesbetreuung investieren!

Diakonie hält weitere Schritte für erforderlich

Die gestiegene Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren ist aus Sicht der Diakonie höchst erfreulich, wenngleich nicht in allen Regionen Deutschlands die Plätze ausreichen.

Familien werden bei der Vereinbarung von Beruf und Familie unterstützt, die frühen Bildungschancen für Kinder werden deutlich verbessert.

"Jetzt ist es an der Zeit, endlich auch in die Qualität der Kindertagesbetreuung zu investieren ", erklärt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

"Die personellen Ressourcen in den Kindertageseinrichtungen müssen auf einen wissenschaftlich belegten Standard angehoben werden. Nur so können Kinder gut gefördert und nicht nur betreut werden." In vielen Bundesländern ist dieser Standard noch lange nicht erreicht.

Kirche und Staat begegnen sich am Ort der Freiheitsgeschichte

„Reformation und Politik“: Empfang des Kirchenpräsidenten im Hambacher Schloss

Neustadt (lk). Kirche und Staat sind Partner, die einander in „fördernder Neutralität“ respektieren und ergänzen. Bei einem Empfang des pfälzischen Kirchenpräsidenten Christian Schad zum Themenjahr „Reformation und Politik“ am Freitag im Hambacher Schloss unterstrich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Rolle der Kirche in einer demokratischen Gesellschaft. Politische Freiheit, Selbstbestimmung und Rechtsstaatlichkeit, Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit seien Werte, für die es sich lohne, sich gemeinsam einzusetzen, erklärten Schad und Dreyer.

„Wir haben eine besondere Verantwortung für Flüchtlinge“

Diakonie und Kirche wenden sich gegen die Einstufung der Länder Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als „Sichere Herkunftsländer" und bitten Staatsministerin Irene Alt, dem Gesetzentwurf im Bundesrat nicht zuzustimmen.

Der Bundestag hat mit den Stimmen der Großen Koalition einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem die Länder Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als "Sichere Herkunftsländer" im Sinne des Asylverfahrensgesetzes eingestuft werden. Das Gesetz kann allerdings nicht ohne die Zustimmung des Bundesrates in Kraft treten, der am Freitag, 11. Juli, zusammentritt.

In einem Brief haben sich der Beauftragte der Evangelischen Kirchen im Lande Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Posern, und der Sprecher der AG Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr, an Staatsministerin Irene Alt gewandt. Sie bitten die Ministerin, dem Gesetzentwurf nicht zuzustimmen.

Treffen Ministerrat mit den evangelischen Kirchen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Vertrauensvolle Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Am 10. Juni 2014 traf sich der Ministerrat unter der Leitung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit den Kirchenleitungen der evangelischen Kirchen, an ihrer Spitze die Kirchenpräsidenten Volker Jung und Christian Schad und Präses Manfred Rekowski. „Diese Gespräche haben eine gute Tradition in Rheinland-Pfalz. Durch den ständigen Dialog auf verschiedenen Ebenen zwischen den Kirchen und der Landesregierung sind immer wieder einvernehmliche

Seiten

Subscribe to www.evangelisch-rlp.de RSS