Beauftragter der Evangelischen Kirchen in RLP besuchte Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen

Diskussion über Kitas und Flüchtlingsproblematik

Altenkirchen/Kreisgebiet. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner besuchte jetzt der Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Posern, das Mehrgenerationenhaus „Mittendrin“ in Altenkirchen. Empfangen wurden beide vom Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Altenkirchen, Timo Schneider, und der Koordinatorin der Einrichtung, Silke Irle. Zu den Gästen zählten außerdem Pfarrer Marcus Tesch aus Wissen, Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen, sowie die Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte „Arche“ in Altenkirchen, Christa Hülpüsch.

Kirche und Politik: Gemeinsame Verantwortung für die Menschen

Parlamentarischer Abend der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz –
Gute Partnerschaft

Mainz (Ik). Das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Kirche und Staat war Thema des elften Parlamentarischen Abends, zu dem die drei evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz Abgeordnete, Vertreter der Landesregierung und Oberbehörden sowie Einrichtungen des Landes in den Wappensaal des Landtags eingeladen hatten. Dabei unterstrichen die Redner aus Politik und Kirche die gemeinsame Verantwortung für die Menschen in Rheinland-Pfalz. Die Beziehungen untereinander haben sich nach Auffassung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in den vergangenen Jahren überaus positiv und freundschaftlich entwickelt. „Dadurch können wir unseren Dienst zum Wohle aller umso wirksamer leisten“, erklärte Dreyer. An Herausforderungen für Kirche und Staat mangele es nicht.

Diakonie Deutschland: Jetzt in Qualität der Kindertagesbetreuung investieren!

Diakonie hält weitere Schritte für erforderlich

Die gestiegene Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren ist aus Sicht der Diakonie höchst erfreulich, wenngleich nicht in allen Regionen Deutschlands die Plätze ausreichen.

Familien werden bei der Vereinbarung von Beruf und Familie unterstützt, die frühen Bildungschancen für Kinder werden deutlich verbessert.

"Jetzt ist es an der Zeit, endlich auch in die Qualität der Kindertagesbetreuung zu investieren ", erklärt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

"Die personellen Ressourcen in den Kindertageseinrichtungen müssen auf einen wissenschaftlich belegten Standard angehoben werden. Nur so können Kinder gut gefördert und nicht nur betreut werden." In vielen Bundesländern ist dieser Standard noch lange nicht erreicht.

Kirche und Staat begegnen sich am Ort der Freiheitsgeschichte

„Reformation und Politik“: Empfang des Kirchenpräsidenten im Hambacher Schloss

Neustadt (lk). Kirche und Staat sind Partner, die einander in „fördernder Neutralität“ respektieren und ergänzen. Bei einem Empfang des pfälzischen Kirchenpräsidenten Christian Schad zum Themenjahr „Reformation und Politik“ am Freitag im Hambacher Schloss unterstrich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Rolle der Kirche in einer demokratischen Gesellschaft. Politische Freiheit, Selbstbestimmung und Rechtsstaatlichkeit, Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit seien Werte, für die es sich lohne, sich gemeinsam einzusetzen, erklärten Schad und Dreyer.

„Wir haben eine besondere Verantwortung für Flüchtlinge“

Diakonie und Kirche wenden sich gegen die Einstufung der Länder Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als „Sichere Herkunftsländer" und bitten Staatsministerin Irene Alt, dem Gesetzentwurf im Bundesrat nicht zuzustimmen.

Der Bundestag hat mit den Stimmen der Großen Koalition einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem die Länder Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als "Sichere Herkunftsländer" im Sinne des Asylverfahrensgesetzes eingestuft werden. Das Gesetz kann allerdings nicht ohne die Zustimmung des Bundesrates in Kraft treten, der am Freitag, 11. Juli, zusammentritt.

In einem Brief haben sich der Beauftragte der Evangelischen Kirchen im Lande Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Posern, und der Sprecher der AG Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr, an Staatsministerin Irene Alt gewandt. Sie bitten die Ministerin, dem Gesetzentwurf nicht zuzustimmen.

Treffen Ministerrat mit den evangelischen Kirchen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Vertrauensvolle Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Am 10. Juni 2014 traf sich der Ministerrat unter der Leitung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit den Kirchenleitungen der evangelischen Kirchen, an ihrer Spitze die Kirchenpräsidenten Volker Jung und Christian Schad und Präses Manfred Rekowski. „Diese Gespräche haben eine gute Tradition in Rheinland-Pfalz. Durch den ständigen Dialog auf verschiedenen Ebenen zwischen den Kirchen und der Landesregierung sind immer wieder einvernehmliche

„Wir sollten die Optionspflicht gänzlich abschaffen“

Kirchen erneuern Bedenken gegen vorgelegten Gesetzesentwurf

Die Migrationsverantwortlichen der evangelischen und der katholischen Kirche in Deutschland haben ihre Ablehnung der sogenannten „Optionspflicht“ im Staatsangehörigkeitsrecht bekräftigt. In der öffentlichen Debatte um die Reform der entsprechenden Regelung erneuerten die Vorsitzenden der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle (Hildesheim), und der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (EKHN), am 08. April 2014 ihre Bedenken gegen den nun vorgelegten Gesetzesentwurf.

Mehr Investitionen in Integration nötig

 Evangelische Kirche und Diakonie für stärkeres staatliches Engagement

Ingelheim / Frankfurt / Darmstadt, 5. März 2014. Die evangelische Kirche und die Diakonie haben am Mittwoch in Ingelheim bei Mainz ein verstärktes staatliches Engagement bei der Integration von Flüchtlingen gefordert. „Jede Investition in die Integration neu ankommender Menschen ist eine Zukunftsinvestition in die Gesellschaft“, sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung  beim Besuch der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Ingelheim, an der die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Irene Alt teilnahm. Als Beispiel nannte Jung, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland ist, mehr Deutschkurse und eine bessere psychosoziale Betreuung.

Bund muss Sonntagsschutz einheitlich regeln

Kirchen in Hessen und Rheinland-Pfalz fordern klare Gesetze für Feiertage

Darmstadt, Kassel, Speyer, Düsseldorf, 27. Februar 2014. - Die evangelischen Kirchen in Hessen und Rheinland-Pfalz haben am Donnerstag (27. Februar) anlässlich des bevorstehenden internationalen Tags des freien Sonntags dazu aufgerufen, dem im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verbrieften Recht auf den arbeitsfreien Sonntag mehr Geltung zu verschaffen. Dazu seien restriktive und bundesweit einheitliche Regelungen für Sonntagsarbeit erforderlich, erklärten die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelische Kirche der Pfalz, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Evangelische Kirche im Rheinland im Vorfeld des internationalen Tags des freien Sonntags, der am 3. März begangen wird.

Fraktionen treffen Kirchen - Gespräche über gesellschaftspolitische Fragen in Mainz

Die evangelischen Kirchen im Bundesland Rheinland-Pfalz sind am Mittwochabend in Mainz erstmals mit den Spitzen der Fraktionen des rheinland-pfälzischen Landtags zusammengetroffen und haben sich über aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen beraten. Auf der Tagesordnung standen neben dem Verhältnis von Staat und Kirche auch der Sonntagsschutz sowie Informationen über die Planungen zum Reformationsjubiläum im Jahre 2017.

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