Erklärung für Toleranz und Weltoffenheit

Im Namen der Evangelischen Kirchen im Lande Rheinland-Pfalz hat der Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, Kirchenrat Dr. Thomas Posern, am 6. Februar 2015 zusammen mit zahlreichen Verbänden und Initiativen die gemeinsame „Erklärung für Toleranz und Weltoffenheit“ unterzeichnet.“

„Offene Gesellschaften sind verletzlich, aber nicht wehrlos. Ihre Werte müssen verteidigt werden. Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit sind fundamentale Werte unserer Gesellschaft. Sie dürfen nicht angetastet werden. Dafür steht unser Bündnis.“ Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Treffen „Bündnis für Toleranz und Weltoffenheit“, zu dem zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen der Gesellschaft in die Staatskanzlei gekommen waren.

Kirche und Handwerk sehen Chancen für Integration

Erstes rheinland-pfälzisches Treffen von Spitzenvertretern in Mainz

Mainz, 27. Januar 2015. Die evangelischen Kirchen und Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz haben sich am Montagabend in Mainz für eine bessere Integration von Migranten und Flüchtlingen in die Gesellschaft und die Arbeitswelt ausgesprochen. Beim dem erstmaligen Treffen von Spitzenvertretern aus Kirche und Handwerk erklärte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, „dass Deutschland Zuwanderung braucht und sie aktiv gestaltet werden muss“. Jung: „Kirche und Handwerk stehen mitten im Leben und sie leisten mit Berufs-Initiativen in den Betrieben oder großartigem ehrenamtlichen Engagement in den Gemeinden einen wichtigen Beitrag zur Integration“.

Evangelische Kirchen und Diakonie in Rheinland-Pfalz: Ja, wir sind ein Zufluchtsland

Rheinland-Pfalz erlebt den größten Zugang von hilfesuchenden Menschen seit den neunziger Jahren, als insbesondere die bosnischen Bürgerkriegsflüchtlinge Zuflucht bei uns suchten. Seit 2012 kommen verstärkt Menschen aus Nordafrika, dem Nahen und Mittleren Osten und dem Balkan zu uns, um Sicherheit vor Verfolgung und Schutz vor Diskriminierung, Gewalt und Krieg zu finden. Noch schwanken Gesellschaft und Politik zwischen Hilfsbereitschaft, Überforderung und Ablehnung.

Erklärung zum Tag des Flüchtlings

Menschen willkommen heißen! – Flüchtlingsaufnahme braucht zivilgesellschaftliches Engagement und staatliche Unterstützung

Zum Tag des Flüchtlings im Rahmen der Interkulturellen Woche am 26. September 2014 haben acht zivilgesellschaftliche Organisationen aus Rheinland-Pfalz eine gemeinsame Erklärung mit dem Titel „Menschen willkommen heißen! – Flüchtlingsaufnahme braucht zivilgesellschaftliches Engagement und staatliche Unterstützung“ veröffentlicht. Darin fordern sie die rheinland-pfälzische Landesregierung dazu auf, größere finanzielle und logistische Anstrengungen zu unternehmen, um das vielfältige zivilgesellschaftliche Engagement für Flüchtlinge zu fördern.

Synodenpräses Schwaetzer fordert politisches Engagement der Kirchen

Bad Kreuznach/Bad Münster am Stein-Ebernburg (epd). Die evangelische Kirche muss sich nach Aussage der Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, in die politische Diskussion einbringen. Die Kirche habe die Aufgabe, bei wichtigen gesellschaftlichen Themen wie der Friedensethik und bei sozialen Problemen Position zu beziehen, sagte die frühere Bundesministerin am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). "In der Tagespolitik hat sie aber nichts zu suchen", sagte Schwaetzer, die seit November 2013 das Kirchenparlament leitet.

Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2014" ist gestartet

Das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremisums und Gewalt (BfDT) sucht mit dem Wettbewerb "Aktiv gegen Demokratie und Toleranz 2014" erfolgreiche zivilgesellschaftliche Aktivitäten für eine lebendige und demokratische Gesellschaft. Den Preisträgerinnen und Preisträgern winken Geldpreise im Wert von 1.000,00 bis 5.000,00 Euro und eine öffentliche Preisverleihung. Der Einsendeschluss ist der 26. September 2014. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Beauftragter der Evangelischen Kirchen in RLP besuchte Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen

Diskussion über Kitas und Flüchtlingsproblematik

Altenkirchen/Kreisgebiet. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner besuchte jetzt der Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Posern, das Mehrgenerationenhaus „Mittendrin“ in Altenkirchen. Empfangen wurden beide vom Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Altenkirchen, Timo Schneider, und der Koordinatorin der Einrichtung, Silke Irle. Zu den Gästen zählten außerdem Pfarrer Marcus Tesch aus Wissen, Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen, sowie die Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte „Arche“ in Altenkirchen, Christa Hülpüsch.

Kirche und Politik: Gemeinsame Verantwortung für die Menschen

Parlamentarischer Abend der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz –
Gute Partnerschaft

Mainz (Ik). Das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Kirche und Staat war Thema des elften Parlamentarischen Abends, zu dem die drei evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz Abgeordnete, Vertreter der Landesregierung und Oberbehörden sowie Einrichtungen des Landes in den Wappensaal des Landtags eingeladen hatten. Dabei unterstrichen die Redner aus Politik und Kirche die gemeinsame Verantwortung für die Menschen in Rheinland-Pfalz. Die Beziehungen untereinander haben sich nach Auffassung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in den vergangenen Jahren überaus positiv und freundschaftlich entwickelt. „Dadurch können wir unseren Dienst zum Wohle aller umso wirksamer leisten“, erklärte Dreyer. An Herausforderungen für Kirche und Staat mangele es nicht.

Diakonie Deutschland: Jetzt in Qualität der Kindertagesbetreuung investieren!

Diakonie hält weitere Schritte für erforderlich

Die gestiegene Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren ist aus Sicht der Diakonie höchst erfreulich, wenngleich nicht in allen Regionen Deutschlands die Plätze ausreichen.

Familien werden bei der Vereinbarung von Beruf und Familie unterstützt, die frühen Bildungschancen für Kinder werden deutlich verbessert.

"Jetzt ist es an der Zeit, endlich auch in die Qualität der Kindertagesbetreuung zu investieren ", erklärt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

"Die personellen Ressourcen in den Kindertageseinrichtungen müssen auf einen wissenschaftlich belegten Standard angehoben werden. Nur so können Kinder gut gefördert und nicht nur betreut werden." In vielen Bundesländern ist dieser Standard noch lange nicht erreicht.

Seiten

Subscribe to www.evangelisch-rlp.de RSS