Diakonie Deutschland: Jetzt in Qualität der Kindertagesbetreuung investieren!

16. Juli 2014

Diakonie hält weitere Schritte für erforderlich

Die gestiegene Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren ist aus Sicht der Diakonie höchst erfreulich, wenngleich nicht in allen Regionen Deutschlands die Plätze ausreichen.

Familien werden bei der Vereinbarung von Beruf und Familie unterstützt, die frühen Bildungschancen für Kinder werden deutlich verbessert.

"Jetzt ist es an der Zeit, endlich auch in die Qualität der Kindertagesbetreuung zu investieren ", erklärt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

"Die personellen Ressourcen in den Kindertageseinrichtungen müssen auf einen wissenschaftlich belegten Standard angehoben werden. Nur so können Kinder gut gefördert und nicht nur betreut werden." In vielen Bundesländern ist dieser Standard noch lange nicht erreicht.

Eltern und insbesondere Alleinerziehende benötigen darüber hinaus eine größere Flexibilität und mehr Wahlmöglichkeiten bei den Betreuungszeiten.

"Jede Kindertageseinrichtung sollte ein Familienzentren werden, um insbesondere Alleinerziehende und Familien in besonderen Problemsituationen Unterstützung, Beratung und Begleitung anzubieten", so Loheide weiter.

Für diese hochwertige pädagogische Arbeit werden qualifizierte Fachkräfte - Frauen, wie Männer - benötigt. Um diese auch langfristig für den Beruf der Erzieherin zu gewinnen, müssen die Anerkennung und die Vergütung verbessert werden.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Stephan Röger, stellv. Pressesprecher

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