Manfred Rekowski wird neuer Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland

10. Januar 2013

Rekowski"Ich spüre das Vertrauen, aber auch die Last der Verantwortung dieses Amtes", sagte Rekowski in einem ersten Statement. Er sehe sich als "erster Sprecher einer Kirche des Gottes, der sich für Befreiung, Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit einsetzt". Rekowski verwies auf die Herausforderungen und Probleme, vor denen die rheinische Kirche intern steht. Nötig sei eine "Konzentration der Wirkung nach innen, um damit eine Wirkung nach außen entfalten zu können". Nach einer überzeugenden Vorstellung hatte Rekowski mit einem deutlichen Votum die Stimmen von 116 Synodalen erhalten.

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Auf seine Mitbewerberin Vizepräses Petra Bosse-Huber entfielen 93 Stimmen. Der künftige Präses tritt am 3. März die Nachfolge von Präses Nikolaus Schneider an, der in den Ruhestand geht.

Vor seinem Wechsel ins Landeskirchenamt war Rekowski erster Superintendent des Kirchenkreises Wuppertal, der durch die Fusion der Kirchenkreise Barmen und Elberfeld zu Beginn des Jahres 2005 entstand. Rekowski hat in Bethel, Marburg, Bochum und Wuppertal Theologie studiert. 1986 wurde er Pfarrer in der Kirchengemeinde Wichlinghausen in Wuppertal. Parallel dazu war er von 1993 bis 2011 Superintendent in Wuppertal, zunächst des Kirchenkreises Barmen und dann, nach der von ihm vorangetriebenen Kirchenkreisfusion, des Kirchenkreises Wuppertal. Von 2000 bis 2007 hat Manfred Rekowski schon einmal in der rheinischen Kirchenleitung mitgearbeitet - als nebenamtliches theologisches Mitglied. Manfred Rekowski, Vater zweier erwachsener Kinder, ist seit 1980 mit Birgit Rekowski verheiratet.