Kirchenpräsident Dr. Jung würdigt scheidenden Ministerpräsidenten Kurt Beck und seine Nachfolgerin Malu Dreyer

16. Januar 2013

Mainz, 16. Januar 2013. „Kurt Beck liegen die Menschen sehr am Herzen und deshalb liegt ihm auch die evangelische Kirche sehr am Herzen, nicht nur wegen der vielen kirchlichen Beiträge in den Bereichen Bildung, Soziales und Familienpolitik, sondern auch weil sie mit Kurt Beck darum weiß, dass das Leben eine geistliche Tiefe hat.“ So würdigt Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Kurt Beck anlässlich seines Abschieds aus dem Amt des Ministerpräsidenten am Mittwoch (16. Januar 2013).

Jung sagt weiter: „Beck weiß darum, wie wichtig die Kirchen, ihre Gemeinden vor Ort und ihre Botschaft für die Bewältigung des Lebens, für den Zusammenhalt der Gesellschaft und für die sozialen Systeme sind. Und, was ihn besonders auszeichnet: Kurt Beck schätzt auch das kritische Wort und die Argumente der Kirchen in gesellschaftlichen Fragen sehr. Dafür danken wir ihm von Herzen.“ Jung bezeichnete Beck als „Politiker, der wachsam für die Nöte der Menschen ist und den Finger am Puls der Zeit hat“. Er habe seinem Land Rheinland-Pfalz und insbesondere seinen Bürgerinnen und Bürgern „sehr viele Jahre mit ganzer Kraft und großem Engagement gedient.“ Jung zeigte sich gewiss: „Wir haben mit Kurt Beck sehr gut, vertrauensvoll, sachlich und mit Respekt vor unseren unterschiedlichen Aufgaben zusammen gearbeitet. Das wird sich mit der neuen Ministerpräsidentin Malu Dreyer fortsetzen. Sie und Kurt Beck stehen für eine sozial wachsame Politik, beide sind persönlich sehr zugewandt. Unter anderem Dreyers Engagement für Inklusion und für soziale Gerechtigkeit entspricht wichtigen Anliegen der Evangelischen Kirche. Wir kennen und schätzen einander. Frau Dreyer kann sich unseres guten Willens zu einer konstruktiven Zusammenarbeit sicher sein. Dies gilt auch für ihrenNachfolger Alexander Schweitzer. Wir wünschen allen dreien Gottes Segen.“


Darmstadt, 15. Januar 2013


Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher