„Kirchenasyl nicht kriminalisieren“

10. September 2018

Gemeinsame Stellungnahme der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz

Anlässlich der aktuellen Diskussion um das Thema Kirchenasyl haben die drei evangelischen Landeskirchen in Rheinland-Pfalz am Montag (10. September) zur besonderen Situation in dem Bundesland Stellung genommen. Anfang September waren in Bad Kreuznach Ermittlungsverfahren gegen neun Hilfesuchende und fünf Pfarrerinnen sowie Pfarrer eingeleitet worden.

Die evangelischen Kirchen untermauern in ihrer Stellungnahme die Bedeutung des Kirchenasyls als "ultima ratio" in Einzelfällen, appellieren an die Politik, getroffene Absprachen auch künfitg einzuhalten und stehen für Gespräche mit Verantwortlichen bereit. Kirchenasyle dürften zugleich nicht kriminalisiert werden. Zurzeit gibt es in Rheinland-Pfalz 17 Kirchenasyle in evangelischen Gemeinden.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.

Weiterhin finden Sie hier die Erklärung zu den Absprachen der Kirchen mit dem BAMF "Für einen verantwortlichen Umgang mit dem Kirchenasyl".