„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

EKD veröffentlicht Wort zum Tag der Menschenrechte. Rat begrüßt UNO-Migrationspakt

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 veröffentlicht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ein „Wort des Rates zum Tag der Menschenrechte 2018“. Darin begrüßt der Rat ausdrücklich die am Montag in Marrakesch durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zu verabschiedenden UNO-Abkommen zu Flucht und Migration: „Der Rat begrüßt den Migrations-sowie den Flüchtlingspakt der Vereinten Nationen zur Schaffung besserer internationaler Regelungen für Flucht und Migration“, heißt es in der nachfolgenden Erklärung des Rates.

Atomwaffenverbotsvertrag

Beschluss der Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz vom 24. November 2018

Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) begrüßt es, dass sich die EKD-Synode im November 2019 schwerpunktmäßig mit dem Thema „Auf dem Weg zur Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens" (Arbeitstitel) befassen wird.

Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) bittet die EKD-Synodalen, sich im Rahmen der Friedenssynode mit einer klaren Botschaft an die Bundesregierung zu wenden: Die Bundesregierung möge den am 20. September 2017 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen feierlich zur Unterschrift ausgelegten "Vertrag zum Verbot von Atomwaffen" ratifizieren.

Evangelische Kirche und Diakonie verurteilen Abschiebungen aus Krankenhäusern

EKHN und Diakonie-Arbeitsgemeinschaft veröffentlichen Positionspapier

Mainz / Darmstadt, 9. November 2018. Nach der gescheiterten Abschiebung einer schwangeren Frau aus der Universitätsklinik Mainz mahnen die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie die Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz eine Änderung der Vollzugspraxis bei Asylverfahren an. Eine an Diabetes erkrankte Schwangere aus dem Iran sollte Mitte Oktober zusammen mit ihrem Mann und einem einjährigen Kleinkind nach Kroatien abgeschoben werden….

Weichen bei Kirchenasyl gestellt

Nach einem Spitzengespräch über das Thema Kirchenasyl in Mainz kamen die rheinland-pfälzische Landesregierung, Kirchen und Kommunen überein, die bisherigen Kompromisse nicht weiter in Frage zu stellen. Nur eine Sache kann noch verbessert werden.

„Standards in Gefahr“: Kirchen kritisieren Kita-Zukunftsgesetz

Evangelische Kirchen in Rheinland-Pfalz beziehen Position zum Gesetzentwurf

Die evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz haben das vom Mainzer Bildungsministerium vorgelegte Kindertagesstätten-Zukunftsgesetz (KitaZG) am Montag (17. September) in einer Stellungnahme grundsätzlich begrüßt. Zugleich mahnten sie in wesentlichen Punkten wie etwa der personellen Ausstattung Verbesserungen an. Der Gesetzentwurf war im Juni vorgestellt worden und soll im kommenden Jahr im Mainzer Landtag beraten werden. Als Träger von 430 der insgesamt rund 2.500 Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz waren auch die evangelischen Kirchen um eine Stellungnahme gebeten worden, die sie jetzt einreichten.

„Kirchenasyl nicht kriminalisieren“

Gemeinsame Stellungnahme der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz

Anlässlich der aktuellen Diskussion um das Thema Kirchenasyl haben die drei evangelischen Landeskirchen in Rheinland-Pfalz am Montag (10. September) zur besonderen Situation in dem Bundesland Stellung genommen. Anfang September waren in Bad Kreuznach Ermittlungsverfahren gegen neun Hilfesuchende und fünf Pfarrerinnen sowie Pfarrer eingeleitet worden.

Die evangelischen Kirchen untermauern in ihrer Stellungnahme die Bedeutung des Kirchenasyls als "ultima ratio" in Einzelfällen, appellieren an die Politik, getroffene Absprachen auch künfitg einzuhalten und stehen für Gespräche mit Verantwortlichen bereit. Kirchenasyle dürften zugleich nicht kriminalisiert werden. Zurzeit gibt es in Rheinland-Pfalz 17 Kirchenasyle in evangelischen Gemeinden.

Resolution der Synode der EKHN

Die Synode der EKHN fordert in einer Resolution von den Regierungen in Hessen und Rheinland-Pfalz, die Mindeststandards für die personelle Ausstattung in Kindertagesstätten anzuheben. Die bisherigen Standards reichten nicht aus.

Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Osterbrief 2018

„Gerechtigkeit ist die untrennbare Gefährtin des Friedens. Zur Gestaltung gerechter Beziehungen in der menschlichen Gesellschaft wie für die nachhaltige Gestaltung der Schöpfung sind beide unabdingbar. Friede ist Gottes Geschenk an eine gebrochene, aber geliebte Welt: „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch! Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt“ (Joh. 14,27). Das Wort Jesu macht uns darauf aufmerksam, dass die Bibel unsere Vorstellungen von Frieden zerbricht und neu formt. In Leben und Lehre Jesu Christi, in seinem Tod und seiner Auferstehung erkennen wir, dass Friede sowohl Verheißung als auch Gegenwart ist – eine Hoffnung für die Zukunft und ein Geschenk hier und jetzt…“

Gespräch mit dem Ministerrat am 27. Februar 2018

Die Evangelischen Kirchen und die Landesregierung trafen sich am 27. Februar zu Beratungen. Themen waren u.a. die Novellierung des Kindertagesstättengesetzes, die Integration der vielen seit 2015 zugewanderten Menschen und die Abschiebungshaft in Ingelheim.

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