Politik soll „Miteinander in Verschiedenheit“ stärken

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und Bischof Dr. Stephan Ackermann predigen
zum Auftakt der neuen Legislaturperiode vor Mainzer Landtagsabgeordneten

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, hat bei einem ökumenischen Gottesdienst zum Auftakt der konstituierenden Sitzung des rheinland-pfälzischen Landtags davor gewarnt, „mit schärferer Abgrenzung und durch Sicherung von Identität“ den gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. In einer „vielfältigen und vielgestaltigen Welt“ sei es eine der wichtigsten politischen Aufgaben, das „Miteinander in aller Verschiedenheit“, die „Anteilnahme der Menschen aneinander“ und die „Stärkung der Schwachen“ zu organisieren, sagte er am Mittwochmorgen (18. Mai) in Mainz.

EKD-Mitteilung: Gesellschaft muss sich für die Schwächsten einsetzen

Breite gesellschaftliche „Allianz für Weltoffenheit“ gegründet

Anlässlich der heute in Berlin vorgestellten „Allianz für Weltoffenheit“ haben sich die beiden großen christlichen Kirchen für den Schutz der individuellen Würde von Flüchtlingen und Migranten in Deutschland und gegen ein Klima der Verunsicherung ausgesprochen. „Wer mit Worten oder Taten zur Ausgrenzung und Herabsetzung von Flüchtlingen und Migranten beiträgt, der kann sich nicht auf das Christentum berufen“, sagte der Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch für die Deutsche Bischofskonferenz. „Menschenfeindlichkeit und Fremdenhass stehen nicht nur im klaren Widerspruch zu den Werten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, sondern zeugen letztlich immer von einer tiefen Missachtung der christlichen Botschaft.“

Neue Website - Miteinander Flüchtlingen helfen

Über die Stiftung Miteinander gibt es ein neues Webportal zur Flüchtlingsunterstützung. Hier können Initiativen und gemeinnützige Träger Ihre "Gesuche" einstellen und erhalten Unterstützung.

Statement KR Dr. Thomas Posern zum Tag der Menschenrechte

Mehr als 40.000 Flüchtlinge hat Rheinland-Pfalz in diesem Jahr bisher aufgenommen, bis zum Jahresende wird die Zahl weiter steigen. Die damit verbundenen Herausforderungen können nur bestanden werden, wenn das individuelle Grundrecht auf Asyl erhalten bleibt und grundlegende soziale Rechte von Flüchtlingen gewährleistet werden.

Flucht und Migration nicht instrumentalisieren! Erwartungen an die Parteien im rheinland-pfälzischen Landtagswahlkampf

Organisationen und Verbände veröffentlichen gemeinsame Erklärung

Am 13. März 2016 finden in Rheinland-Pfalz Landtagswahlen statt. Die Aufnahme von Flüchtlingen, die Einwanderung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen und die damit notwendig werdende gesellschaftliche Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationsbiografie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit wichtige Themen im bevorstehenden Wahlkampf sein.

Stellungnahme Ev. Kirche zum Anhörverfahren Sterbebegleitung

Nachdem der rheinland-pfälzische Landtag sich in einer sog. „Orientierungsdebatte“ im März schon mit dem Thema Sterbebegleitung befasst hatte, folgte am 29. Mai 2015 eine intensiv Anhörung mehrerer Ausschüsse unter Federführung des sozialpolitischen Ausschusses. Die Anhörung wurde aufgezeichnet. Die schriftliche Stellungnahme des Beauftragten der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, KR Dr. Thomas Posern, finden Sie hier.

Rheinland-pfälzische Gedenkveranstaltung zum Ende des 2. Weltkrieges

„Zu einer zentralen rheinland-pfälzischen Gedenkveranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren in der Christuskirche in Mainz, die mit einem ökumenischen Gottesdienst begann, hatten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landtagspräsident Joachim Mertes am 8. Mai 2015 eingeladen. Neben der Landesregierung und dem Landtag mit allen darin vertretenen Fraktionen wurde sie auch von den christlichen Kirchen, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der Landesvereinigung Unternehmerverbände, der Landeszentrale für politische Bildung und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge getragen…“

Präses der rheinischen Kirche besuchte Flüchtlingsprojekte in Rheinland-Pfalz

Manfred Rekowski: Der Einsatz für Flüchtlinge gehört zur Identität des christlichen Glaubens

Präses Manfred Rekowski hat heute zwei evangelische Flüchtlingsprojekte in Rheinland-Pfalz besucht. In Neuwied informierte er sich über das Projekt „Sprint“, ein Vermittlungsdienst von Sprach- und Integrationsmentoren des Diakonischen Werkes Neuwied. In Büchenbeuren führte er Gespräche im „Café Intern@tionial“, das die dortige Kirchengemeinde betreibt und Flüchtlinge in Alltagsfragen berät, aber auch ein Internetcafe und einen Second-Hand-Läden betreibt und viele andere Angebote macht.

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