„Standards in Gefahr“: Kirchen kritisieren Kita-Zukunftsgesetz

Evangelische Kirchen in Rheinland-Pfalz beziehen Position zum Gesetzentwurf

Die evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz haben das vom Mainzer Bildungsministerium vorgelegte Kindertagesstätten-Zukunftsgesetz (KitaZG) am Montag (17. September) in einer Stellungnahme grundsätzlich begrüßt. Zugleich mahnten sie in wesentlichen Punkten wie etwa der personellen Ausstattung Verbesserungen an. Der Gesetzentwurf war im Juni vorgestellt worden und soll im kommenden Jahr im Mainzer Landtag beraten werden. Als Träger von 430 der insgesamt rund 2.500 Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz waren auch die evangelischen Kirchen um eine Stellungnahme gebeten worden, die sie jetzt einreichten.

„Kirchenasyl nicht kriminalisieren“

Gemeinsame Stellungnahme der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz

Anlässlich der aktuellen Diskussion um das Thema Kirchenasyl haben die drei evangelischen Landeskirchen in Rheinland-Pfalz am Montag (10. September) zur besonderen Situation in dem Bundesland Stellung genommen. Anfang September waren in Bad Kreuznach Ermittlungsverfahren gegen neun Hilfesuchende und fünf Pfarrerinnen sowie Pfarrer eingeleitet worden.

Die evangelischen Kirchen untermauern in ihrer Stellungnahme die Bedeutung des Kirchenasyls als "ultima ratio" in Einzelfällen, appellieren an die Politik, getroffene Absprachen auch künfitg einzuhalten und stehen für Gespräche mit Verantwortlichen bereit. Kirchenasyle dürften zugleich nicht kriminalisiert werden. Zurzeit gibt es in Rheinland-Pfalz 17 Kirchenasyle in evangelischen Gemeinden.

Resolution der Synode der EKHN

Die Synode der EKHN fordert in einer Resolution von den Regierungen in Hessen und Rheinland-Pfalz, die Mindeststandards für die personelle Ausstattung in Kindertagesstätten anzuheben. Die bisherigen Standards reichten nicht aus.

Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Gespräch mit dem Ministerrat am 27. Februar 2018

Die Evangelischen Kirchen und die Landesregierung trafen sich am 27. Februar zu Beratungen. Themen waren u.a. die Novellierung des Kindertagesstättengesetzes, die Integration der vielen seit 2015 zugewanderten Menschen und die Abschiebungshaft in Ingelheim.

Gemeinsam für Vielfalt und Integration - Landessportbund und Kirchen wollen Verbindung stärken

Spitzenrepräsentanten aus Kirche und Sport in Rheinland-Pfalz haben sich am 6. Februar in Mainz dafür ausgesprochen, noch enger zusammenzuarbeiten. Glaube und Sport motiviere Menschen dazu, sich für gegenseitigen Respekt, Toleranz und Fairness einzusetzen, heißt es in einem gemeinsamen Papier, das rund ein Dutzend Teilnehmer aus dem rheinland-pfälzischen Landessportbund, den katholischen Bistümern und den evangelischen Kirchen des Bundeslandes unterzeichneten.

Parlamentarischer Abend der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz

„Nicht nur Programmiersprachen, sondern auch Orientierungswissen lernen“

Beim Parlamentarischen Abend der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz in Mainz sprach der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung zum Thema „Digitalisierung und Demokratie“ und rief dazu auf, sich stärker mit den Folgen der zunehmenden Digitalisierung auseinanderzusetzen. „Wir sind mitten in einer epochalen Veränderung, sieist nicht mehr rückgängig zu machen“, sagte Jung. Die Auswirkungen auf die Medienlandschaft, den Arbeitsmarkt, die medizinischen Forschung oder politische Strukturen seien „epochal“, so der Kirchenpräsident.

Gemeinsames Wort der Leitenden Geistlichen zur Interkulturellen Woche

"Vielfalt verbindet". So lautet das Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2017, die am 24. September startet - dem Tag der Bundestagswahl. Reinhard Kardinal Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Metropolit Augoustinos fordern in einem Gemeinsamen Wort die demokratischen Parteien dazu auf, den Wahlkampf fair und sachbezogen zu führen".

Ökumenischer Gottesdienst zur Feier „70 Jahre Landesverfassung von Rheinland-Pfalz“ am 18. Mai 2017

Predigt von Vizepräses Christoph Pistorius und Einleitung durch Diözesanadministrator Dietmar Giebelmann

Aus ihrem Glauben heraus gestalten Christinnen und Christen die Welt und auch den Staat mit. Dabei sind sie sich bewusst, dass sie ihre Verantwortung vor Gott tragen. Daran hat Vizepräses Christoph Pistorius am Donnerstagvormittag, 18. Mai 2017, anlässlich der Feiern zu 70 Jahren Landesverfassung in Rheinland-Pfalz erinnert. „Die Christinnen und Christen werden dazu aufgefordert, Verantwortung gegenüber jedermann zu übernehmen.

70. Verfassungstag von Rheinland-Pfalz

Sozialpartner und Kirchen rufen zur Verteidigung unserer Werte auf

„Ein Leben in Frieden und Freiheit braucht eine offene Gesellschaft, Demokratie, Achtung der Presse-, Rede- und Religionsfreiheit sowie internationale Kooperation und die europäische Integration“, erklärten die Kirchen und Sozialpartner in Rheinland-Pfalz zum 70. Verfassungstag.

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